2
Dez

Zigarrentasting im Zigarrenhaus Riegler

Bereitgestellt von: Friedi in Artikel

Am 28.11.2009 war mal wieder ein Treffen für Genussraucher im Zigarrenhaus Riegler. Das Zigarren-Tasting wurde dieses Mal mit Produkten der Firma 5th Avenue durchgeführt.

 

Wie üblich war wieder alles perfekt vorbereitet und so konnten wir auch bei einem Kaffee die erste Zigarre des Tages verkosten: Die Monte Cristo Open Master (Format Robusto).
Wie bereits in meinem vorherigen Blog erwähnt, ist mir die Open einfach etwas zu mild, aber sie ist auch eine wirklich ideale "Frühstückszigarre".

Bis etwa 13:30 Uhr war die Anzahl der Besucher recht übersichtlich, was den Vorteil hatte, dass wir recht interessante Gespräche mit Jürgen Haase von 5th Avenue führen konnten.

Als dann die Mehrzahl der Besucher eintraf und die Open rauchte, konnte ich bereits die Romeo y Julietta Nr. 2 geniesen, die deutlich würziger als die erste Zigarre des Tages war und im Aroma schon eher meine Erwartungen erfüllt. Ist halt ein Klassiker.

Viele der Besucher zeigten auch reges Interesse an den angebotenen Whyskies, die ich leider nicht probieren konnte, da ich eine leichte Magenverstimmung hatte.

Gegen 15:15 Uhr wurde dann mit dem Wettbewerb  "Höchstadts Zigarrenraucher des Jahres 2009" begonnen. Die Regeln wurden, anders als im Vorjahr, klar und deutlich definiert: Gewinner ist der Raucher, der die Zigarre am längsten raucht, ohne dass die Asche abfällt oder die Zigarre neu angezündet werden muss.

Als Zigarre für diesen Wettbewerb wurde die Selectión No. 2 von Juan Lopez ausgewählt und ich sage ohne Neid, dass ich froh war, dass meine Zigarre gleich zu Beginn aus ging. So konnte ich wenigstens diese wirklich hervorragende Zigarre so geniesen, wie es eben sein soll.

Gewinner dieses Wettbewerbs wurde übrigens vor S. Dreßler der Nürnberger J. Hausam, der sich über einen Gutschein im Wert von 75 Euro freuen durfte. An dieser Stelle auch von mir meinen herzlichen Glückwunsch!

Für mich persönlich war dieses Tasting (wieder einmal) so wie es sein soll: Kleines, persönliches Umfeld und perfekt organisiert. Die Häppchen waren wieder lecker und sorgten bestimmt wieder für das eine oder andere Gramm mehr auf der Hüfte.
Was ich noch von diesem Tasting mitnahm, ist ein neuer, zusätzlicher Favorit unter meinen Lieblingszigarren: Die Selectión No. 2 von Juan Lopez.

7
Aug

Montecristo Open

Bereitgestellt von: Friedi in Zigarrenerfahrungen

Kürzlich wurde ich auf eine neue Serie der Marke Montecristo aufmerksam.

Ich dachte mir, die muss ich mal testen und habe mir mal je 2 Zigarren im Format Robusto (Master, RM50 x 124mm) und Figurado (Regata, RM46 x 135mm) besorgt und es mir an einem sonnigen Vormittag mit der Robusto auf dem Balkon bequem gemacht.

  

Die Zigarren der Open-Serie fallen schon durch ihr Äußeres auf. Zum einen ist da ntürlich die zusätzliche, grüne Banderole. Was jedoch auch sofort ins Auge sticht, ist der relativ helle Tabak des Deckblattes.

Kurz nach dem Anzünden der Zigarre wird für mich schnell klar, diese Zigarre ist was für den Vormittag oder dem frühen Nachmittag, da sie bei weitem nicht die gewohnte Stärke einer normalen Montecristo mitbringt.
Der erste Eindruck ist dennoch gut. Die Zigarre hat einen sehr guten Zug und entwickelt ein feines Aroma. In der ersten Hälfte merkt man definitiv nichts von der kubanischen Herkunft.

Übrigens passte der Wein, den ich dazu trank, ein White Max von Max Müller (aus dem Genieser Club Tasting), hervorragend zu dieser Zigarre, auch wenn ich trotzdem der Meinung bin, dass ein guter Rotwein generell besser zu einer kubanischen Zigarre passt.

In der zweiten Hälfte entwickelt die Zigarre so langsam ihren kubanischen Charakter. Sie wird würziger, der Geschmack ist aber über die gesamte Länge hinweg sehr ausgewogen.

 

Insgesamt ist die Montecristo Open Master eine gute, wenn auch relativ leichte Zigarre, die bestimmt den einen oder anderen überzeugen kann. Meiner Meinung nach ist es bei Zigarren ähnlich wie beim Rotwein: Man kann nicht von Lambrusco auf Brunello umsteigen sondern muss sich langsam vortasten. Die Montecristo Open ist ein guter Einstieg in die Welt der kubanischen Zigarren.
Der Preis von 9,40 € für eine Robusto überzeugt auch (für eine Habano absolut in Ordnung). Allerdings werde ich persönlich mich lieber wieder einer Edmundo für ein wenig mehr Geld aber dafür mehr Aroma zuwenden.

1
Aug

Rückblick auf die 2. SmokeRsNight

Bereitgestellt von: Friedi in Artikel

Am 27. Juni 2009 war die SmokeRsNight des Zigarrenhauses Riegler zu der Thomas und Ute Schmidhuber einluden. Auch ich durfte im engen Kreis der Genieser dabei sein und ich bin wirklich dankbar dafür. Vielen Dank auch an Stefan, der mir die Bilder für den Artikel bereit stellte.

Wir wurden vor dem alten Höchstadter Schlossgewölbe mit einem Glas Sekt empfangen, das ich mit einer schönen und guten Cigarillo der Marke Griffin's trank und ich lies mir auch ein paar der angebotenen Häppchen schmecken.

    

Nach dem einen oder anderen Cigarillo gingen wir dann in das Gewölbe. Die Aufmachung war elegant und stilvoll und äußerst passend, für den Genuss ein paar ausgewählter Zigarren, Whiskys und Weinen.

    

Die erste Hauptdarstellerin des Abends war eine Zigarre der Marke Griffin's, die sehr gut an den Anfang des Abends passte, der übrigens von einem waschechten Zauberer begleitet wurde. Dazu (auch während des gesamten Abends) wurden verschiedene Weine und Whiskys gereicht (Bruichladdich, Highland Park, Bowmore, Old Pulteney, Dalwhinnie und Benriach).

Kurz darauf wurde dann auch das Buffet eröffnet, an welchem leichte, italienische Speisen angeboten wurden (darunter auch ein köstlicher Parmigiano Reggiano).

   

Nach einem guten und wirklich köstlichem Essen wurden dann die zweite Zigarre des Abends vorgestellt. Sie wurde ebenfalls, wie alle Zigarren des Abends, von Christian Dörner, Repräsentantder Fa. Gebr. Heineman, vorgestellt, der übrigens immer eine passende und gute Geschichte dazu parat hatte. Diese Zigarre, eine Zino Platinum war übrigens mein persönlicher Favourit des Abends.

       

Der letzte Gast des Abends war eine Winston Churchill, die wir bei einem Glas gutem Whisky und sanften Klängen geniesen durften, während der Zauberer die Gäste mit einigen Karten- und Taschenspielertricks direkt am Tisch der Gäste verblüffte.

Meiner Meinung nach war es ein sehr gelungener Abend, der uns von Thomas und Ute präsentiert wurde. Nicht so groß und protzig, wie sonst bei ähnlichen Veranstaltungen üblich, sondern nahezu familiär und sehr gemütlich. Das Leben kann so schön sein…

    

6
Jun

Villiger 1888 Robusto

Bereitgestellt von: Stefan in Zigarrenerfahrungen

Um bei unserem Urlaub nach Shanghai zu gelangen, mußten wir in Dubai umsteigen. Das ist aus zigarrentechnischer Sicht nur zu empfehlen (50 Zigarren pro Person sind steuerfrei). Zum anderen war die Fluggesellschaft Emirates wirklich bemüht uns die Wartezeit zu verkürzen und hat Zeitschriften ausgelegt, von denen die einzige deutschsprachige eine für Zigarren war. In dieser Zeitschrift wurden die Lieblingszigarren von einigen Personen vorgestellt, unter anderem die Villiger 1888 Robusto. Bei der Beschreibung bin ich hängengeblieben und als ich den Preis sah stand die Entscheidung fest, die mußte ich probieren.

Verpackung und erster Eindruck
Verpackt in einem Metallröhrchen ist die Zigarre gegen Beschädigung gut geschützt, außerdem macht das Röhrchen auch optisch was her. Ich war vom ersten Moment an begeistert. Auch beim Auspacken hielt die Zigarre (optisch) was das Röhrchen versprach. Gleichmäßiges, kaffeebraunes Deckblatt und ein angenehm würziger Duft.

Abbrennverhalten
Die Zigarre brannte über die gesamte Länge gleichmäßig ab. Sie ließ sich hervorragend rauchen, der Zug war für meinen Geschmack ideal, nicht zu schwer, nicht zu leicht. Die weißlich-graue Asche blieb gut an der Zigarre, ich mußte teilweise sogar etwas nachhelfen um sie loszuwerden.

Geschmack
Sowohl der würzig-aromatische Geschmack, als auch die angenehme (mittlere) Stärke dieser Zigarre haben mich voll und ganz überzeugt. Auch zum Ende der Zigarre hin wurde diese nicht zu stark oder gar unangenehm im Geschmack. Als ich nach ca. 90 Minuten! fertig war (und es blieb nicht mehr viel übrig), war ich wirklich verblüfft.

Fazit

Der Gesamteindruck dieser Zigarre läßt sich nur mit "hervorragend" beschreiben. Zu einem Preis von 7,30€ liegt sie meiner Meinung nach auf jeden Fall in einem interessanten Preisniveau. Es ist mit Sicherheit nicht das letzte mal gewesen daß ich mir eine 1888 Robusto gegönnt habe. Ich freue mich schon auf die nächste Gelegenheit.

7
Mrz

Dunhill Signed Range (Robusto)

Bereitgestellt von: Friedi in Zigarrenerfahrungen

Am letzten Montag (02.03.2009) traf ich mich mit Stefan auf eine Zigarre im Rock Café in Forchheim. Kurz davor fuhr ich beim Zigarrenhaus Riegler in Höchstadt vorbei und holte mir einen 4er-Pack Dunhill Robustos (á 10,70 €).

Verpackung und erster Eindruck
Die Verpackung macht einen noblen Eindruck. Nach dem Öffnen findet man ein kleines Kärtchen, auf welchem sowohl der Torcedor als auch der Kontrolleur unterschrieben haben.

Äußerst tückisch ist die Folie, in welche jede Zigarre einzeln verpackt ist. Am offenen Ende hat die Hülle einen zu kleinen Durchmesser. Wenn man die Zigarre einfach herauszieht hat das zur Folge, dass die Banderole von der Zigarre geschoben wird. Nun wäre das ja ganz praktisch, leider ist diese Banderole jedoch auf der Zigarre leicht angeklebt, was zur Folge hat, dass das Deckblatt leicht einreißen kann, wenn die Banderole abgezogen wird (was leider auch passierte).

Was auch auffällt, ist die Größe. Für eine Robusto (Solllänge einer Robusto: 124 mm -> siehe Link) ist sie gut 10 mm zu kurz! Ganz gut verdeutlicht, ist das auf dem Bild, auf welchem ganz Links eine Montechristo Edmundo, in der Mitte eine Cohiba Robusto und ganz rechts eine Dunhill Robusto zu sehen ist.

Die Cohiba hat exakt die 124 mm, die sie haben soll. Wenn ich jetzt ehrlich sein soll, muss ich sagen, dass ich mich da schon ein bisschen veralbert fühle. Bei dem Preis erwarte ich eine ganze Robusto und nicht eine abgehackte.

Abbrennverhalten
Wie schon beim Tasting in Höchstadt, brannte die Zigarre hervorragend ab und war auch vom Zug her einwandfrei. Da gibt es nichts zu meckern.

Geschmack
Der Geschmack ist etwas für mich: Nicht zu schwach, nicht zu stark und angenehm würzig. Die Zigarre lässt sich ohne jedes Brennen auf der Zunge rauchen und muss, meiner bescheidenen Meinung nach, den Vergleich mit so mancher Zigarre aus Cuba nicht scheuen.

Fazit
Das war bestimmt nicht die letzte Dunhill, die ich rauchte. Allerdings frage ich mich doch, was die Leute bei Dunhill sich dabei dachten, die Länge so unverschämt zu kürzen?!